Ferraris-Zähler: Drehscheibe optisch abtasten
Historische Zähler

In Millionen Haushalten dreht sich noch immer die silberne Scheibe eines Ferraris-Zählers – oft auch als Einspeise- oder Summenzähler bei Photovoltaikanlagen. Wer heute ein Balkonkraftwerk betreibt, den PV-Eigenverbrauch überwacht oder einfach seinen Stromverbrauch im Blick behalten will, braucht digitale Daten, die der alte Drehscheibenzähler nicht liefert. Die teilweise vorhandenen S0-Ausgänge alter Ferraris-Zähler sind vom Energieversorger verplombt – ein Anschluss dort erfordert einen kostspieligen Technikereinsatz. Mit dem Ferraris-Zähler Lesekopf entfällt das komplett: Der Zähler wird über die Abtastung der Drehscheibe praktisch „berührungslos“ optisch ausgelesen, indem die Durchläufe der roten Markierung erfasst werden. So sparst du den Technikereinsatz und brauchst keinen zusätzlichen Zähler. Ein Beispielsystem findest du unter diesem Link→ (Photovoltaik-Summenzähler).
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Volle Transparenz im Stromverbrauch: detailliertes Lastprofil, Kontrolle von Tages- und Monatsbedarf
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Ideal für Balkonkraftwerk & PV: Eigenverbrauch und Netzbezug sichtbar machen
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Ohne Fachpersonal an der zentralen Bezugsstelle installierbar
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Fernüberwachung des Verbrauchs übers Netzwerk
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Einbindung in unsere Energiemonitore→
Warum den Ferraris-Zähler digital auslesen?
Der Drehscheibenzähler zeigt nur den Gesamtzählerstand – digitale Daten liefert er nicht. Wer heute ein Balkonkraftwerk betreibt, den PV-Eigenverbrauch überwacht oder einfach seinen Stromverbrauch im Blick behalten will, braucht aber genau diese Daten im Zeitverlauf. Der Ferraris-Zähler Lesekopf macht das möglich:
- Volle Transparenz im Stromverbrauch: detailliertes Lastprofil, Kontrolle von Tages- und Monatsbedarf.
- Ideal für Balkonkraftwerk und PV: Eigenverbrauch und Netzbezug sichtbar machen – auch als Einspeise- oder Summenzähler.
- Ohne Fachpersonal installierbar: an der zentralen Bezugsstelle ohne Technikereinsatz montierbar.
- Fernüberwachung übers Netzwerk: der Verbrauch lässt sich aus der Ferne kontrollieren.
Wie funktioniert das optische Auslesen?
Es handelt sich um ein optisches Verfahren: Über ein Infrarotsignal wird die Drehscheibe des Zählers abgetastet. Das reflektierte Signal bewirkt beim Durchlaufen des markierten Bereichs – der roten Markierung auf der Scheibe – eine Pegeländerung am Empfänger. Der Ausgang des Sensors kann dabei wie ein S0-Signal behandelt werden; die Auflösung ist identisch mit der Anzahl der Umdrehungen pro kWh am Zähler.
Das Auslesen erfolgt damit vollständig berührungslos. Das ist der entscheidende Vorteil: Die teilweise vorhandenen S0-Ausgänge alter Ferraris-Zähler sind vom Energieversorger verplombt, ein Anschluss dort würde einen kostspieligen Technikereinsatz erfordern. Über die optische Abtastung der Drehscheibe entfällt das komplett – man spart den Technikereinsatz und braucht keinen zusätzlichen Zähler.
Zur richtigen Ausrichtung besitzt der Lesekopf eine Leuchtdiodenanzeige, über ein Potentiometer lässt sich die Empfindlichkeit justieren.
Vom Zähler ins Energiemonitoring
In Kombination mit dem S0/D0-Datenlogger wird der Lesekopf direkt über Spannungsversorgung und S0-Port angeschlossen und über das Web-Interface des Datenloggers konfiguriert. Vom Zählerplatz geht es per LAN oder WLAN ins Netzwerk – die Verläufe werden visualisiert und archiviert, inklusive tagesweiser Bilanzierung. So lässt sich der Lesekopf direkt in die Energiemonitore von Solarautonomie einbinden.
Häufige Fragen
Kann ich meinen Ferraris-Zähler selbst auslesen?
Ja. Die Abtastung erfolgt berührungslos von außen an der Drehscheibe, ganz ohne Eingriff in den Zähler. Der Lesekopf ist ohne Fachpersonal an der zentralen Bezugsstelle installierbar.
Muss die Zählerplombe geöffnet werden?
Nein. Anders als beim Anschluss an die verplombten S0-Ausgänge wird beim optischen Verfahren nichts am Zähler selbst angeschlossen – es entfällt der kostspielige Technikereinsatz.
Wie wird der Ausgang weiterverarbeitet?
Der Sensorausgang kann wie ein S0-Signal behandelt werden. Über den S0/D0-Datenlogger gelangen die Werte per LAN oder WLAN ins Netzwerk und werden dort visualisiert und archiviert.


Features Ferraris-Zähler Lesekopf
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eine Leuchtdiodenanzeige, um den Lesekopf richtig auszurichten
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Potentiometer zur Justage der Empfindlichkeit des Lesekopfs
Verfahren
Es handelt sich um ein optisches Verfahren, über ein Infrarotsignal wird die Drehscheibe des Zählers abgetastet, das reflektierte Signal bewirkt eine Pegeländerung am Empfänger bei Durchlaufen des markierten Bereichs. Der Ausgang des Sensors kann wie ein S0-Signal behandelt werden, die Auflösung ist identisch mit der Anzahl der Umdrehungen pro kWh am Zähler.


Konfiguration
Empfohlene Konfiguration in Kombination mit dem S0/D0-Datenlogger weiterlesen→
- direkter Anschluss: Spannungsversorgung und S0-Port
- Konfiguration über das Web-Interface des Datenloggers
- Anschluss per LAN oder WLAN vom Zählerplatz ins Netzwerk
- Visualisierung, Archivierung der Verläufe



