Lastgangmessung / Solare Eigenverbrauchsprognose

Nach 15 Jahren der Förderung durch das EEG Umlageverfahren steht die Photovoltaik an der Schwelle der Wirtschaftlichkeit und ist als kostengünstige dezentrale Energieform verfügbar.

Eine Solaranlage senkt die Strombezugskosten, entlastet die Haushaltskasse dauerhaft und verhilft zu Unabhängigkeit vom Energieversorger.

Aber welche Eigenverbrauchsquote, welcher Autarkiegrad kann erreicht werden und mit welcher Anlage? Wie sieht die Wirtschaftlichkeitsberechnung unter der Maßgabe des Eigenverbrauchs aus?

Grundsätzlich folgt das solare Strahlungsangebot dem deutschlandweiten Lastgang des Stromverbrauchs recht gut. Im konkreten Verbrauchsfall jedoch wird der Lastgang stark unterschiedlich ausfallen und Verbrauch und Angebot nur bedingt in deckungsgleich sein. Auch eine gemittelte Lastgangmessung oder ein Standardlastprofil kann nur bedingt einen Eindruck über den zu erwartenden Eigenverbrauchsanteil geben (Bild 1). Jeder Haushalt, jedes Verbrauchsobjekt hat eine eigene Verbrauchscharakteristik, in die sich eine Photovoltaikanlage unterschiedlich gut einbinden läßt (Bild 2).

Die Lastgangmessung und Ermittlung der Verbrauch Charakteristik ist die Grundlage für die Eigenverbrauchsprognose einer geplanten Photovoltaikanlage.

Lastgangmessung, Eigenverbrauchsprognose - Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad

Lastgangmessung, Eigenverbrauchsprognose - Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad

Vom Anteil des Eigenverbrauchs hängt die Wirtschaftlichkeit einer Anlage maßgeblich ab. Die Prognose, die aus der Lastgangmessung abgeleitet wird, ist die Voraussetzung für die Investitionsentscheidung und die Vorhersage der Rentabilität der Anlage. In das Modell fließen auch die Faktoren Standort, Ausrichtung und die Größe der verfügbaren Dachfläche ein. Daraus abgeleitet werden kann ebenfalls eine für den Verbrauchsfall sinnvolle Anlagengröße.

Lastgangmessung / Eigenverbrauchsprognose: Leistungen

  1. Bereitstellung der Messgerät über einen variablen Zeitraum (Basis 3 Monate)
  2. Standortanalyse anhand der Anlagenparameter
  3. Erfassung der bezogenen Energiemenge im 1-15min Intervall, Aufzeichnung der Werte
  4. Dokumentation der Ergebnisse
  5. Bereitstellung des Datensatzes zum Stromverbrauch (automatisch über das Leihgerät)

Die Messung visualisiert grundsätzlich die Charakteristik des zeitlichen Verlaufs und schafft Transparenz im Stromverbrauch. Damit wird auch die Möglichkeit eröffnet, den Verbrauch zu analysieren hinsichtlich vorhandener Einsparpotenziale wie Stromfresser, das Vorhandensein unnützer Verbraucher oder Lastspitzen.

System

  • Datenlogger (Netzteil, Gehäuse)
    • Fernzugriff für Einrichtung, Inbetriebnahme vor Ort
    • Konfiguration, Visualisierung und Datenabruf über die Webseite des Datenloggers
  • Lesekopf (zählerabhängig):
    • D0 (nicht jeder Zähler möglich): Befestigung per Magnetkopf
    • Ferrariszähler: Optischer Empfänger
    • LED Impulsausgang: Optischer Empfänger
    • S0 Ausgang vorhanden: S0/USB Wandler
  • Datenübertragung per
    • UMTS/LTE
    • WLAN
    • LAN, Netzwerkkabel

Dokumentation

  • Ertragsprognose unter Berücksichtigung Ihrer Angaben:
    • Standort
    • Neigung
    • Größe der verfügbaren dachfläche
  • Eigenverbrauchsabschätzung monatlich für den Zeitraum der Datenerhebung
  • Sensitivitätsanalyse: Autarkiegrad/Eigenverbrauchsquote vs. Anlagengröße

Links

Fraunhofer ISE: Energy Charts →

RP-Energielexikon: Lastprofil →

Intern: Energiemonitor →

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